15. August 2012

[Abgebrochen] Tim Akers - Das Herz von Veridon


Mein Name ist Jacob Burn. Ich war an Bord eines Zeppelins, als er vom Himmel fiel. Ich stürzte mit den Flammen und zerschmetterten Getrieben in den dunklen Fluss hinab und überlebte. Der Himmel mag mich wohl nicht besonders. Aber noch weniger mögen mich die Leute, die mich jagen. Sie sind hinter dem Artefakt her, das mir ein alter Bekannter vor dem Zeppelinabsturz in die Hand gedrückt hat. Keine Ahnung, was es damit auf sich hat, aber es scheint ziemlich bedeutend zu sein. Schließlich will man mich dafür töten.
Meine Stadt Veridon ist ein gefährlicher Ort. Aber wenn es sein muss, kann ich noch viel gefährlicher sein ...
 
Ich habe mich sehr auf diesen Titel gefreut, da es mal in eine ganz andere Richtung des Steampunks geht und eine abenteuerliche und spannende Geschichte beinhaltet.  Tatsächlich geht die Reise aber zu einem Hard-Science-Fiction-Steampunk-Roman, der nicht jedermanns Geschmack sein dürfte.

Der Autor entführt den Leser in eine Fantasywelt in der es um abenteuerliche Technologien, Mechanismen, Maschinenmenschen und eine dunkle Sekte geht, die die Welt Stück für Stück in Zahnräder und Hydraulik verwandelt. Parallel dazu verliert die Regierung immer mehr Macht an die neue Kirche und versucht sie mit einer Intrige zu entmachten. Und genau zwischen diese beiden Fronten gerät Jacob, als er unbeabsichtigt an ein rätselhaftes Artefakt gelangt.

Für mich war das ganze Gerede von Algorythmen, Technologie und Physik nicht nachvollziehbar. Die Vorgänge, die in dem Roman beschrieben werden waren für mich nicht logisch und vorstellbar. Hinzu kommt, dass auch der Erzählstil nicht ganz einfach zum verfolgen ist. Es stockt und happert öfters, so dass ich zu der mechanischen Welt keinen Zugang gefunden habe. Schade. Die Grundidee ist super und hätte mir auch sehr gefallen. Nur die Umsetzung ist leider misslungen.

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