21. März 2012

Leipziger Buchmesse 2012

 
Die Leipziger Buchmesse 2012 hat in diesem Jahr rund 163.500 Besucher angelockt und war für mich die beste Messe, die ich bisher erlebt habe. Neben vielen Leseterminen konnte ich viele Autoren treffen und schöne Gespräche führen. Unter anderem war jedoch das Treffen mit Harald Glööckler das absolute Highlight. Mit ihm ist die Buchmesse um eine Attraktion reicher geworden.
Aber alles mal der Reihe nach.

Freitag:
Am Freitag hatte ich einen sehr straffen Terminplan, da viele Termine sich überschnitten haben oder parallel nebeneinander her liefen. Dennoch blieb mir Zeit bei einigen Verlagen „Hallo“ zu sagen und ein paar Worte mit einigen Vertriebsmitarbeitern vor Ort zu reden. Was ich persönlich sehr nett fand und ich danke allen Verlagsmitarbeitern, die sich für mich Zeit genommen haben.

Mein erster fest eingeplanter Termin war die Lesung von Alina Bronskys „Spiegelkind“. Da der Auftakt dieser Trilogie mich bereits beim lesen sehr gefesselt und mich in eine andere Welt hat eintauchen lassen, habe ich mich auf die Lesung sehr gefreut. Zusammen mit Frau Kern vom Arena Verlag hat Alina Bronsky zuerst einen Einblick in die Welt der 15-jährigen Protagonistin Juli und das Thema den Pheen gegeben, ehe sie aus ihrem Buch vorlas und anschließend eine Signierstunde am Arena-Stand gegeben hat. 



Weiter ging es zu einer (wieder einmal) wunderbar gelungenen Lesung des Autorenduos Bernd Perplies und Christian Humberg, die den dritten Teil ihrer Fantasybuchserie „Drachengasse 13 – Das Geheimnis der Xix“ in einer Premierenlesung vorgestellt haben. Nach einer kurzen Vorstellung durch Justine Lipke von den Egmont Verlagsgesellschaften stellten die beiden Autoren kurz die Reihe, ihren Handlungsort Bondingor und unsere vier Helden vor, ehe es zur eigentlichen Lesung ging. Hierbei wieder ein besonderes Lob an die beiden, die die Textstellen mit so viel Leben füllen, wie es kein anderer tun kann.




Samstag:
Nicht mal 5 Minuten auf der Buchmesse und schon hatte ich den ersten Autor an diesem Tag entdeckt gehabt. Oder besser gesagt Autorin, denn nur durch Zufall habe ich auf einer Live-Bühne Andrea Maria Schenkel gesehen, die ihren aktuellen Roman „Finsterau“ (Rezension) vorgestellt hat. Ich konnte nicht anders als ihr zuzuhören, wie sie aus dem Nähkästchen geplaudert hat und ein paar interessante Dinge über sich, ihre Familie oder den Roman von sich gegeben hat.



Einen kurzen Zwischenstop gab es bei dem Team der WerkZeugs Kreativ KG, die die Fantasy-Leseinsel und die daran angeschlossene Buchhandlung betreuten UND nicht zu vergessen die Autoren mit Kaffee, Keksen und Herzlichkeit versorgt haben. 

 

Anschließend ging es weiter zum nächsten Event, in dem ich >hier< berichten werde. Kein anderer als Harald Glööckler hat Hof gehalten und sein neues Buch "Jede Frau ist eine Prinzessin" vorgestellt.
 

Weiter ging es mit einer Podiumsdiskussion, welche die Leser-Welt ins Leben gerufen hat. Thema war die Bedeutung der (Online-)Rezension für den Literaturbetrieb. Im Gespräch mit Jana Trautmann (Leser-Welt) waren Christina Knorr (Egmont Verlagsgesellschaften) und Bernd Perplies (Autor). Wer das Video dazu anschauen will, kann das sehr gerne >hier< machen. 

 

Sonntag:
Auf den heutigen Tag hatte ich mich besonders gefreut, da die französische Autorin Hélène Grémillon eine Autogrammstunde zu ihrem Debutroman „Das geheime Prinzip der Liebe“ gab. Für mich schon DAS Buch des Jahres 2012. Ein wirklich meisterhaftes Buch bei dem man auf KEINEN Fall die letzte Seite zuerst lesen darf. >Hier< findet ihr meine Rezension zu dem Buch.
Nicht nur dass Frau Grémillon eine wirklich hübsche Frau ist, sie ist auch wirklich sehr nett und hat neben der Unterschrift ins Buch auch mit jedem ein kleines bisschen geredet und stand für Fotos gerne zur Verfügung. Ich werde auf jeden Fall an der Autorin dran bleiben und bin schon auf weitere Werke von ihr gespannt.



Weiter ging es mit dem auch letzten Termin für mich auf der Leipziger Buchmesse 2012: Der Lesung von Bernd Perplies, der den dritten Teil seiner „Magierdämmerung“-Trilogie vorstellte. Mit „In den Abgrund“ steuert der Kampf um die Wahre Quelle der Magie seinem Ende entgegen, in dem Jonathan Kentham und seine Mitstreiter versuchen den machtgierigen Usurpator Wellington zu stellen. Wie immer erweckte der Autor seinen Charakteren während der Lesung zum Leben, in dem er sie überzeugt und auch gekonnt in Szene gesetzt hat.


Mein Fazit:
Die Leipziger Buchmesse 2012 war die schönste, die ich bisher erlebt habe. Ich habe viele schöne Erinnerungen mit nach Hause genommen, von denen meine persönliche Highlights die französische Schriftstellerin Hélène Grémillon und natürlich The Prince of Pompöös Harald Glööckler sind.

copyright: Cynthia Pfingst


Zum Schluss habe ich hier noch ein paar Bilder und Impressionen von Leipzig:

Leipzig aus dem 21. Stockwerk des Hotels

Spaß mit Bernhard Hennen

Erwischt beim naschen

S.R. Bellem

Autor interviewt Autorenkollegen

Gesa Schwartz vor der Lesung

Bernd Perplies bei der Autogrammstunde
 
Harald Glööckler beim Interview

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