25. November 2011

[Rezension] Kami Garcia und Margaret Stohl - Seventeen Moons


Kami Garcia und Margaret Stohl
Seventeen Moons, Band 2
Originaltitel: Beautiful Darkness - Book 2Verlag: cbj
Seiten: 512
Ausgabe: Gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-570-13829-8
Preis: € 18,99


Inhalt:
Obwohl Lenas 16. Geburtstag nun vorbei ist, hat sie sich noch nicht für eine Caster-Seite entschieden.

Nachdem nun ein paar Monate nach dem Tod ihres Onkels vergangen sind, macht sich Ethan große Sorgen um sie. Es scheint, als ob sie dessen Tod nicht verkraften würde. Hilflos muss er mit ansehen, wie sich Lena immer mehr von ihm zurück zieht. Doch die Trauer und der schmerzhafte Verlust scheinen Lena zu verändern. Es sieht fast so aus, als ob sie sich immer mehr auf die dunkle Seite schlägt, denn eins ihrer grünen Augen wechselt in einen Goldton, der nur den dunklen Castern vorbehalten ist. Ethan hat das Gefühl, dass ihm seine Freundin immer mehr entgleitet und sie versucht ihr altes Leben – sowie ihn selber – hinter sich zu lassen.
Doch dann taucht auch plötzlich der geheimnisvolle John Breed auf, der eine seltsame Anziehungskraft auf Lena ausübt. Wegen ihm ist sie sogar bereit Ethan zu verlassen und folgt ihm blind zu einem Ort voller Magie in die uralten unterirdischen Gänge der Caster.
Doch Ethan ist nicht bereit seine Freundin einfach so gehen zu lassen und folgt ihnen zusammen mit seinem Freund Link, einer Katze und einer angehenden Hüterin. Doch ihnen scheint die Zeit zu entrinnen, denn sie müssen Lena rechtzeitig finden bevor sie sich für die dunkle Seite der Casters entscheidet.

Meine Rezension:
Nachdem ich das 1. Buch „Sixteen Moons“ gelesen habe, musste ich unbedingt wissen wie es in der Geschichte weitergeht. Der 2. Band „Seventeen Moons“ knüpft direkt an den ersten an und führt die Geschichte der Südstatten-Hexe Lena und ihrem menschlichen Freund Ethan spannend weiter.

Da jedoch auf den ersten Seiten die Spannung fehlte und sich die Geschichte langatmig anfühlte, hatte ich leichte Startschwierigkeiten mit dem Buch warm zu werden. Doch nachdem man sich eingelesen hat, findet man sich wieder gut in der teils düsteren und magischen Welt der Casters, Dämonen usw. zurecht. Deswegen ist es meiner Meinung nach ratsam, den 1. Teil dieser Reihe zu kennen, bevor man  „ Seventeen Moons“  liest, denn dann kann man auch die die Hintergründe der Geschichte richtig verstehen. Für mein Empfinden ist der 2. Teil düsterer als der 1. Geworden. Was vermutlich an der Caster Welt und der unterirdischen Kulisse liegt. Aber auch die Liebe spielt eine zarte Rolle, denn die Liebe zwischen Ethan und Lena wird auf eine harte Probe gestellt, da sie sich immer mehr von ihm entfernt. Deshalb würde ich die ganze Reihe ins Genre der Dark Romance einordnen. Den Leser erwartet aber auch ganz viel düstere und bedrückende Spannung. So stehen sich Ethan und seinen Freunden in ihrer „Rettungsaktion“ fremden Wesen gegenüber, die im Gegensatz zu ihnen genau wissen, wie sie mit Magie umgehen müssen.
Schön herausgearbeitet hat das Autorenduo Kami Garcia und Margaret Stohl die Südstatten-Atmosphäre in der die Geschichte spielt. Sie lassen diesen Flair immer präsent sein. Aber auch andere Handlungsorte wie das Labyrinth sind sehr anschaulich beschrieben. Ebenso sorgfältig werden aber auch die Rituale und magischen Begebenheiten erklärt.

Das Buch ist in sich wieder fantastisch gut geschrieben. Es lässt sich flüssig lesen und beinhaltet alle Elemente, die den Leser nur an sich binden kann: Schauer, Magie, Grusel, Romantik und Melancholie.
Am Ende des Buchs haben die beiden Autoren schließlich noch einen kleinen Cliffhenger zum nächsten Buch „Eighteen Moons“ eingebaut, der den Leser unglaublich neugierig zurück lässt.

Die Charaktere in dieser Reihe sind sehr gut ausgearbeitete. Es sind eigenständige Persönlichkeiten, die nach ihren eigenen Gedanken handeln. So bleibt Ethan weiterhin ein sehr angenehmer Typ, der mit in dem Buch aber auch richtig leid tut. Er ist mit einem wirklich überaus unmöglichen Mädchen zusammen, das nur rumzickt und ihn einfach unmöglich behandelt. Lena ist mit ihrem eigensinnigen Verhalten regelrecht unsympathisch geworden. Sie driftet immer mehr in die Welt der Casters ab und lässt ihren Freund Ethan allein in seiner Welt zurück. Zwar wird Lenas Verhalten am Ende des Buchs teilweise verständlicher, dennoch denke ich, dass sie sich trotz ihres Verlusts hätte Ethan anvertrauen müssen, anstatt ihn so schlecht zu behandeln. Denn er würde für sie absolut alles tun und versucht ihr immer irgendwie behilflich zu sein. Selbst als sie sich auf den seltsamen John Breed einlässt, folgt er ihr und will ihr zur Seite stehen. Mir fallen deshalb nur 3 Worte für ihn ein: Warmherzig, Loyal und Treu.

Mein Fazit:
„Seventeen Moons“ kann  mit einem guten Schreibstil, Vielschichtigkeit und Tiefgang überzeugen. Kami Garcia und Margaret Stohl beschreiben die Geschichte mit sehr viel Spannung und Mystik, dass man als Leser in ihre Welt der Magie eintaucht und automatisch mitgerissen wird.

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