1. November 2011

[Rezension] Alison Goodman - Eona. Drachentochter

Alison Godman
Das letuzte Drachenauge, Eona-Reihe, Teil 2  
Originaltitel: The Last Dragoneye
Verlag: cbj
ISBN: 978-3-570-13682-9
Seiten: 608
Ausgabe:
Hardcover mit Schutzumschlag



Seitdem Eona erfahren hat, dass die ein Drachenauge ist, eine der wenigen Personen, die Drachen sehen und beschwören können, ist sie auf der Flucht vor dem Tyrannen Lord Sethon. Er hat seinen Bruder, den rechtmäßigen Kaiser ermordet und dessen Thron seitdem eingenommen. Obwohl sich immer mehr Widerstandskämpfer zusammen finden, ist ihre Zahl immer noch sehr gering. Hinzu kommt, dass Eona ihre Kräfte noch immer nicht richtig einsetzen kann. Lord Ido, ein weiteres Drachenauge, ist ihre einzige Hoffnung ihre Gabe nun endlich beherrschen zu können. Doch leider sitzt Ido in einem Gefängnis in Sethons Palast und die Zukunft des Landes hängt somit an Eona. Doch neben dieser Aufgabe muss sie auch noch eine andere bewerkstelligen:  Si e muss Kyogo helfen Sethon zu stürzen, damit er seinen rechtmäßigen Platz auf dem Thron einnehmen kann…

Meine Rezension:
Nachdem ich den ersten Teil „Eona – Drachentochter“  in einem Rutsch gelesen habe, habe ich mich sehr auf den 2. Teil dieses magischen Fantasy Abenteuers gefreut. Obwohl mir der erste Teil einen kleinen Tick besser gefallen hat, ist der 2. Teil aber keineswegs schlecht. Der  Schwerpunkt dieses epischen Werks liegt nun mehr denn je an dem Schicksal eines mutigen Mädchens in einer Welt voller politischer Intrigen. So muss Eona dem rechtmäßigen Erben Kyogo helfen seinen Onkel, den Tyrannen Lord Sethon zu stürzen. 

Dazu hat die Autorin beiden Teile der Saga miteinander verknüpft und weiß ganz genau, wie sie die verschiedensten Inhalte miteinander verflechten muss.
Was ich jedoch vermisst habe, ist ein Glossar mit wichtigen Begriffen, denn am Anfang (mit einem Jahr Abstand zum ersten Teil) war es wieder ziemlich schwer sich in die Geschehnissen um Drachen und Drachenaugen hineinzufinden. Doch wenn man sich dann mal wieder eingelesen hat, findet man sich in der Welt von Eona sehr gut zu recht und es hat mir dann doch sehr viel Spaß gemacht zu lesen.
So kommt neben all den politischen Intriegen aber auch die Liebe nicht zu kurz. Sie nimmt einen kleinen aber doch sehr interessanten Teil ein, denn hier gibt es gleich 2 Männer, die um Eonas Gunst buhlen, ohne die Geschichte kitschig wirken zu lassen.

Alles in allem ist das Buch sehr schön geschrieben und auch flüssig zu lesen. Allerdings muss man mit den Gedanken bei der Sache sein um der Geschichte zu folgen. Man darf sich nicht von irgendwas ablenken lassen oder einfach mal „querlesen“, da es in der Geschichte, wie bereits erwähnt, um sehr viel politische Intrigen und Machtspiele geht. Diese sind aber so gut beschrieben, wie sie für ein Jugendbuch verständlich sind.
Wie im ersten Teil verwendet die Autorin in ihrer Handlung wieder viele Elemente der chinesischen und japanischen Mythologie und entwickelt so ihre eigene Geschichte.

Die Charaktere sind wie im Vorgängerband wunderbar ausgearbeitet. Eonas entwickelt sich weiter und man merkt richtig, wie sie mit jeder neuen Hürde stärker zu werden scheint. Aber auch die anderen Charaktere stagnieren keinesfalls, sondern können den Leser durchaus überraschen. Am besten haben mir die Szenen zwischen Ido und Kyogo gefallen, da sie sehr spannungsgeladen sind.

Mein Fazit:
Wer die Reihe von „Eona“ noch nicht kennt und gerne in eine gefährlich-magische Welt eintauchen will, sollte sich schleunigst den 1 Teil „Drachentochter“ besorgen und lesen. Die Reihe lohnt sich auf jeden Fall zu lesen und ich bin mir sehr sicher, dass jeder an ihr seine wahre Freude haben wird.

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