26. April 2011

[Rezension] Gabriele Gfrerer - Infinity

Gabriele Gfrerer
Infinity
Verlag:
Thienemann Verlag GmbH
Seiten:
320
Ausgabe:
Klappenbroschur
ISBN:
978-3-522-20123-0
Preis: € 12,95
Leseprobe



Inhalt:
Klara ist eine Schülerin der hoch angesehenen Sir-Karl-Popper-Schule in Wien. Sie steht kurz vor ihrer Matura und ihr Leben könnte nicht besser sein: Sie ist die beste der Klasse und sie hat wunderbare Freunde. Zusammen mit Rudi und Jonas geht sie an einem schönen Spätsommernachmittag auf den roten Berg, damit die Jungs ihre Flieger steigen lassen können. Doch dann rastet Jonas plötzlich aus, als Rudi sich über Klaras Flugkünste lustig macht. Am nächsten Tag wird Klara dann in aller Herrgottsfrühe von einem Anruf auf ihrem Handy geweckt. Jonas ist am Abend erneut ausgetickt und hat einen Jungen verprügelt. Und das so sehr, dass überall nur noch Blut zu sehen war. Klara versteht nicht, warum Jonas plötzlich so aggressiv wird. So war er nie.
Kurze Zeit später erfährt sie von Alen, der mit ihrem Kumpel Richie in Innsbruck Medizin studiert, dass Richie auch in eine Schlägerei verwickelt war und nun spurlos verschwunden ist. Klara versteht die Welt nicht mehr. Was passiert hier gerade mit ihren Freunden? Schließlich kommt Alen zu ihr nach Wien und beide kommen hinter ein fürchterliches Geheimnis, dass ihr ganzes Leben verändert...

Meine Rezension:
Das Buch „Infinity“ von Gabriele Gfrerer beinhaltet eine fesselnde Geschichte, die brisant erzählt wird. Es ist wissenschaftliche Thriller zum Thema Genpanipulation, der viele Ethische Fragen aufwirft. Soll der Mensch tatsächlich ewig leben? Sind solche Forschungen verantwortungsvoll? Und was passiert, wenn die Versuche in die falschen Hände geraten? Mit jeder neuen Seite und jedem neuen Kapitel will man mehr über die Hintergründe der sich verprügelnder Jugendlicher wissen und kann das Buch kaum aus der Hand legen.

Der Roman ist sehr flüssig und leicht verständlich geschrieben, weshalb jeder beim Lesen seinen Spaß haben wird. Die Geschichte wird hierbei aus zweierlei Sichten erzählt. Einmal aus der Perspektive des Erzählers und einmal aus der Sicht eines forschenden Arztes. Beide Erzählstränge sind sehr gut gewählt, da man zum einen aus der Sicht des Arztes sehr viel über die Thematik der Genmanipulation und ihre Auswirkungen erfährt und zum anderen kann man sich als Leser bei der Sicht des Erzählers seine eigenen Gedanken zu dem Thema und dessen moralischen Aspekten machen. Beide Erzählstränge werden im Lauf der Geschichte miteinander verwoben und führen am Ende spannend und sehr interessant zusammen.

Mein Fazit:
Mich hat das Buch durchweg beeindruckt. Die Geschichte ist sehr fesselnd und man kommt beim lesen nicht umhin sich diverse Möglichkeiten für den Schluss auszudenken. Alles in allem ist „Infinity“ ein atemberaubender Jugendroman, den man unbedingt lesen muss!

Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei Gabi bedanken, die mir das Buch freundlicherweise zur Verfügung gestellt und mir eine kleine Widmung reingeschrieben hat.

1 Kommentar:

  1. Liebe Yvonne,

    vielen Dank für diese wunderbare Rezension! Es war mir ein Vergnügen, dir ein gewidmetes Leseexemplar zur Verfügung zu stellen :-)
    Herzliche Grüße
    Gabi

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