15. März 2011

[Rezension] Joachim Masannek - Honky Tonk Pirates. Das vergessene Volk

Joachim Masannek
Honky Tonk Pirates. Das vergessene Volk, Band 2
Verlag:
cbj
Seiten:
224
Ausgabe:
Gebundenes Buch, Pappband
ISBN: 978-3-570-15266-9
Leseprobe

Klappentext:
Hannah, Will, Jo und Moses haben es geschafft: Sie sind im Besitz des kostbaren Amuletts und machen sich damit auf die Suche nach der geheimnisvollen Insel des vergessenen Volkes, wo sich ein sagenhafter Schatz befinden soll! Doch die Schatzsuche ist weitaus schwieriger als gedacht – nicht nur, weil Talleyrand und die von ihm angeheuerte Piratencrew ihnen dicht auf den Fersen sind. Zudem hat Aweiku, die Prinzessin der Insel, ganz eigene Pläne: Sie will die Insel für immer in eine andere Welt verschwinden lassen – und damit den Schatz, der seinem Besitzer ungeahnte Macht verleiht, vor der Habgier der Menschen schützen. Doch Hannah und Will wären keine echten Piraten, wenn sie sich die Reichtümer entgehen lassen würden! Als Talleyrand und die Piratenhorde die Insel angreifen, müssen sie sich für eine Seite entscheiden …

Meine Rezension:
„Honky Tonk Pirates. Das vergessene Volk“ ist der zweite Teil der Piratenreihe von Joachim Masannek. Während es im ersten Band darum, dass die Charaktere vorgestellt werden und diese zueinander finden, beginnt nun in diesem Band das eigentliche Abenteuer der Schatzjagd. Um in den Genuss dieser abenteuerlichen Reise zu kommen, ist es jedoch nicht erforderlich den 1. Band „Das verheißene Land“ gelesen zu haben. Zwar macht sich die Chronologie schöner, wenn man beim ersten Band beginnt, jedoch braucht man für den zweiten band keine großen Vorkenntnisse um in das Piratenabenteuer einzutauchen.

Wie im ersten Band gibt es wieder wilde Verfolgungsjagden und spannende Begebenheiten. Darüber hinaus wird dem jungen Leser der Aspekt Reichtum und wahre Freundschaft vermittelt. Wie beim Vorgänger gibt es in Sachen Schreib- und Erzählstil nichts zu bemängeln. Vor lauter Spannung wird dem jungen Leser keine Atempause gegönnt und beschäftigt sich im bekannten, leichten Stil mit dem amüsanten Quartett Hannah, Will, Jo und Moses. Nachdem die 4 zueinander gefunden haben verschlägt es sie an die Küste einer geheimnisvollen Insel und der Leser kämpft sich gemeinsam mit den Helden durch einen exotisch wirkenden Dschungel, umschlingende Nebel und finsteren Höhlen um einen großen, geheimnisumwobenen Schatz zu finden.

Joachim Masannek hält die Kapitel dabei erneut recht kurz und bedient sich, an die Zielgruppe gerichtet, der leichten Sprache wobei er neben einer abwechslungsreichen Handlung sehr viel Charme, lockere Sprüche und Wortwitz mit einfließen lässt. Oft kann man einfach nur herzlich mitlachen und die Geschichte genießen, die mitsamt der vorhandenen Todesdrohungen gegenüber den Gefährten beeindruckt.Natürlich dürfen in diesem Roman auch die magischen Elemente nicht fehlen. Hier ist sie zum Beispiel in Form von fliegenden Schiffen vorhanden.

Die Charaktere entwickeln sich im Gegensatz zum ersten Band weiter und jeder von ihnen hat eine so individuelle Persönlichkeit, dass der Leser sie als eigenständige Person wahrnimmt. Im Vordergrund der Geschichte steht natürlich Willfried Zacharias Karl Otto Stupps, oder einfach nur Will. Er ist frech, hat ein vorlautes Mundwerk und ist trotz seines jungen alters von 14 Jahren sehr mutig. Also bringt er alles mit was für eine Identifikationsfigur der jugendlichen Zielgruppe vorhanden sein muss.

Mein Fazit:
„Honky Tonk Pirates. Das vergessene Volk“ ist eine fesselnde Piratengeschichte und zugleich auch eine fantastische Schatzjagd, die nach Band 1 turbulent weiter geht. Es ist eine liebenswerte Umsetzung von „Fluch der Karibik“, die den jungen Lesern schöne Ideen bietet und sie in die einzigartige Welt der Piraten abtauchen lässt.

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