4. Februar 2011

[Rezension] R.A. Salvatore - Die Saga vom Dunkelelf 2: Exil



 R.A. Salvatore
Die Saga vom Dunkelelf: Exil, Band 2
Verlag:
Panini Manga und Comic
Seiten:
148
Ausgabe:
Paperback mit Klappenbroschur
ISBN:
978-3833-21438-7
Preis: € 16,95


Inhalt:
Es sind 10 Jahre vergangen seitdem Drizzt seinem Volk, den chaotisch-bösen Drow, den Rücken gekehrt hat. Nun durchstreift er ruhelos das Unterreich und wird dabei von seiner magischen Gefährtin, der Pantherin Guenhwyar, begleitet. Doch in all den Jahren hat sich der Jäger immer mehr des guten Dunkelelfen bemächtigt, der nur durch seine kämpferisch Fähigkeit überleben konnte. Nachdem ihm schließlich klar wird, dass seine Persönlichkeit durch die Einsamkeit in den Gängen der Unterwelt immer mehr dahinschwindet und ihn in den Wahnsinn zu treiben droht, tritt er vor die Tore Blingdensteins, der Stadt der Tiefengnome und bittet mit dem gewissen um Einlass, dass er als Dunkelelf der Todfeind der Gnome ist. In Belwar Dissengub, einem Gnom, den er vor vielen Jahren bei einer Patrouille das Leben gerettet hatte, findet er jedoch einen treuen Freund. Währenddessen versucht das Haus Do'Urden die Gunst der Spinnengöttin Lolth wiederzuerlangen. Dies geht jedoch nur, wenn sie den abtrünnigen, zweitgeborenen Drizzt endlich einfangen und opfern. Da die Matronin Malice Do'Urden keinen Kämpfer hat, der es mit den Kampfkünsten von Drizzt aufnehmen kann, erweckt sie in einem magischen Zin-Carla Ritual den Schwertmeister und Drizzts ermordeten Vater Zaknafein wieder zum Leben. Kurz darauf deuten mehrere Anzeichen in der nahen Umgebung der Stadt der Tiefengnome auf eine Drow-Aktivität hin. Um die freundlichen Gnome nicht zu Gefährten, beschließt Drizzt schließlich die Stadt zu verlassen. Aber nicht alleine: Sein neuer Freund Belwar begleitet ihn auf der Flucht vor dem eigentlich unausweichlichen Kampf gegen den Todesalb.

Meine Meinung:
Mit dem zweiten Comicband „Exil“ nimmt die Saga um den Dunkelelfen Drizzt Do'Urden ihren Fortgang und beinhaltet die Geschichte der beiden Romane „Der Wächter im Dunkel“ und „Im Zeichen des Panthers“. Er ist wie sein Vorgänger im Saftcover als Klappbroschur erschienen und genauso hochwertig bedruckt und verarbeitet, dass es überhaupt nichts an der Qualität des Comics auszusetzen gibt. Die Coverillustration wurde erneut sehr schön zur Handlung gestaltet und auch im Innenteil gibt es sehr schöne Artworks zu entdecken. Der Comic ist komplett coloriert wobei die Blau-Töne überwiegen. Sie fangen die düstere Atmosphäre des Unterreichs auf, während andere kräftige und leuchtende Töne magische Elemente hervorheben.

Nach dem ersten Band hat man nun kaum mehr Probleme die fast völlig gleich aussehenden Dunkelelfen miteinander zu verwechseln. Das liegt zum einen daran, dass die Drows bis auf wenige Ausnahmen immer das gleiche anhaben und auch unterschiedliche Haarfrisuren tragen. Aber auch die anderen Bewohner der Unterwelt, wie zum Beispiel die Gnome, Gedankenschinder und Hakenschrecken sind sehr originell dargestellt.

Mein Fazit:
Der zweite Comicband „Exil“ wird der bekanntesten und erfolgreichsten Saga vom R.A. Salvatore auf jeden Fall gerecht. Die Geschichte ist sehr spannend in Szene gesetzt und die Charaktere haben Tiefgang. Sehr gut hat mir vor allem gefallen, wie die Drizzts Melancholie in den tiefen Gängen der Unterwelt dargestellt wurde. Wer R.A. Salvatores Romane mag und anspruchsvolle Comics liebt, wird hieran seine Freude haben. Aber er hat auch all denjenigen was zu bieten, die bisher dem Genre Comic etwas skeptisch gegenüberstehen. Der Comic ist super empfehlenswert - auch wenn man den ersten Band zuerst lesen sollte, bevor man sich diesem Teil hier widmet. Definitiv ein absolutes Muss für jedes Bücherregal eines RA Salvatore-/Dunkelelfen-Fan!

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