23. Januar 2011

[Rezension] Kerstin Gier - Smaragdgrün

 
Kerstin Gier
Smaragdgrün - Liebe geht durch alle Zeiten, Teil 3
Verlag: Arena
Seiten: 430
Ausgabe:
Hardcover mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-401-06348-5
Preis: € 18,95

Inhalt:
Nachdem Gwendolyn erfahren hat, dass Gideons Gefühle nu gespielt waren, bricht für sie eine Welt zusammen. Sie ist am Boden zerstört und würde gerne in ihrem Selbstmitleid ertrinken- aber dafür hat sie keine Zeit, denn sie hat eine ganz andere Aufgabe zu lösen. Sie muss herausfinden was ihr Großvater in dem Haus für sie versteckt hat und erhält dabei Hilfe von Xemerius, dem kleinen Wasserspeierdämonen, und dem Butler Mr. Bernhard. Zudem steht auch noch ein Ball im 18. Jahrhundert an, den sie ausgerechnet mit Gideon besuchen muss, um dort den Grafen von Saint German zu treffen. Wie vor dem Treffen mit dem geheimnisvollen Grafen, hat sie auch Angst Gideon zu treffen und mit ihm zusammen zu sein. Waren Gideons Gefühle für sie wirklich nur gespielt gewesen? Und was wussten Paul und Lucy über den Kreis der Zwölf, wenn dieser geschlossen wird?


Meine Meinung:
Lange haben ich und andere Leser auf den 3. und letzten Band der Trilogie „Liebe geht durch alle Zeiten“ von Kerstin Gier warten müssen. Und nun endlich ist es soweit! Ich konnte es kaum abwarten das Buch zu lesen, sobald ich es in den Händen hielt. Jedoch funktioniert „Smaragdgrün“ nur, wenn man die beiden Vorgänger gelesen hat. Ansonsten kann man der Geschichte nicht folgen. Aber wie auch immer – Diese Buchreihe darf sowieso in jedem Buchregal NICHT fehlen. 
 
Smaragdgrün“ beginnt wie seine Vorgänger mit einem Prolog über Lucy und Paul. Der darauf folgender Plot schließt schließlich nahtlos an den Vorgänger an und beginnt dort, wo „Saphirblau“ aufgehört hat. Da allerdings bei mir das Lesen des zweiten Teils schon etwas her war, war es anfangs etwas schwierig in die „neue“ Geschichte hinein zu kommen. Doch dann ging es sehr schnell und ich war wieder mitten drin in Gwendolyns Leben. 
 
Gwendolyn ist ein typischer Teenager, der nicht nur mit den Problemen der Pubertät ein gebrochenes Marzipanherz), sondern auch mit ihrem Zeitreisegen zu kämpfen hat. Sie reagiert oft impulsiv und unüberlegt, ist aber trotzdem ein sehr liebenswürdiger Charakter. Gideon hingegen ist als “männlicher Vertreter“ der typische (Frauen-) Held dieser Geschichte. Er ist gut aussehend, unnahbar, liebevoll, kann aber auch sehr arrogant sein. Ein absolutes Highlight war für mich der Wasserspeierdämon Xemerius. Er hat mich sehr oft zum lachen gebracht, da er es faustdick hinter den Ohren und immer einen frechen Spruch auf den Lippen hat.
So ist auch der Schreibstil von Kerstin Gier typisch turbulent und quirlig und als Buch für jung und junggebliebene Leser absolut geeignet. Natürlich geht es in Kerstin Giers Roman nicht ohne diesen Humor zu und es macht Spaß zu entdecken, wie die Fäden der Handlung in diesem abschließenden Teil der Trilogie zusammenlaufen und des Rätsels Lösung auf alle Geheimnisse freigegeben werden. Doch das Buch ist auch wahnsinnig dramatisch und spannend. Vor allem das Ende ist bis zu einem gewissen Punkt sehr nervenaufreibend – bevor es meinem Geschmack nach leider etwas zu kitschig wurde.

Mein Fazit:
Von der Zeitreise-Trilogie verabschiede ich mich mit einem lachenden und einem weinenden Auge, da mir vor allem der Wasserspeier Xemerius sehr fehlen werden. Aber ein Sprichwort sagt, dass man aufhören soll, wenn es am schönsten ist. Ich danke auf jeden Fall Kerstin gier für eine wundervolle Trilogie und wunderschöne Lesestunden, die sie mir damit beschert hat.
Alles in allem ein super Abschluss, zu dem ich nur sagen kann: Lesen!

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