13. Oktober 2010

[Lesung] Markus Heitz - Judassohn

Am 11.10.2010 hat Markus Heitz in der Thalia-Buchhandlung in Ludwigsburg eine Lesung zu seinem Buch „Judassöhne“ gegeben. Pünktlich um 20 Uhr nahm der Autor am Pult Platz und riss das Publikum sofort mit seiner witzigen Art mit. So erzählte er erst einmal Vorweg aus dem Nähkästchen und brachte das Publikum zum Lachen. Unter anderem erzählte er, dass er prinzipiell an allen Flughafen kontrolliert wird. Was auch kein Wunder sei, wenn einer ganz in Schwarz auftaucht und dann noch Stahlkappen in den Schuhen hat, was wiederum dafür sorgt, dass jeder Metalldetektor sofort bis zum Anschlag „rot“ schreit. Dies sei für ihn aber auf jeden Fall kein Grund plötzlich eine Jeanshose und ein weißes Hemd zu tragen. Des weiteren berichtete er, dass sein Buch „Blutportale“ soeben in Holland erschienen und er über den Titel etwas enttäuscht ist, da er nicht mehr so spektakulär klingt. So heißt das Buch dort „Bloedportale“, was ihn ziemlich irritiert, denn es ist viel mehr blutig als blöd (Zitat: „Nehme ich doch mal an.“).
Nach diesen Lachern stellte sich der Autor kurz vor und gab eine kurze Übersicht über seine Werke. So nebenbei stellte er auch richtigerweise fest, dass seine Vampire nichts mit dem derzeitigen Hype der Kuschelvampiren zu tun hat. Seine Vampire waren zuerst am Start und das wichtigste Merkmal ist, dass seine Vampire nicht glitzern und auch nicht so romantisch sind – zumindest nicht prinzipiell. Vielmehr sind seine Vampire mit Dingen aus dem Volksglauben gespickt, weil diese sehr interessant und sehr umfangreich sind.
Bevor Markus Heitz seine einstündige Lesung begann erzählte er, dass dass seine Vampir-Reihe mit „Kinder des Judas“ angefangen hat. Nachfolgend erschien „Judassohn“ und im Dezember 2010 wird die Reihe ihren Abschluss mit „Judastöchter“ finden. Über seine zukünftige Ideen berichtete er, dass er im Moment 2 Ideen hat, diese aber noch weiter ausdenken muss. Fest steht laut Autor: „Es bleibt böse, dreckig und gemein“.
In der Vampir-Reihe ist die Hauptdarstellerin Sia und sie hat eine große Verpflichtung, die sie sich selber aufgebürdet hat. Sie ist eine der wenigen unsterblichen Vampiren in der Buchreihe und überwacht ihre Kinder, ganz normalen Vampire. Denn nach Volksglauben können Vampire ganz normal wie Menschen gebären, jedoch besteht bei ihnen eine größere Möglichkeit, dass sie als Vampir wieder auferstehen. Da Sia aber weiss, dass zu viele Vampire nicht gut für die Menschen sind, möchte Sia die Rückkehr ihrer Kinder verhindern und eliminiert diese. In „Judassohn“ lebt sie mit ihren Nachfahren Emma und Elena zusammen. Sia hat es nicht übers Herz gebracht die beiden vorab zu eliminieren und hat es sich zur Aufgabe gemacht über die beiden zu wachen und vor Schaden zu bewahren…
Welche Spannung dabei dem Leser geboten wird kann jeder selber in „Judassohn“ nachlesen :-)
Nach einer anschließenden Frage-Runde an den Autor hat er sich Zeit genommen Autogramm- und Fotowünsche zu erfüllen, wofür er sich sehr viel Zeit genommen hat. Nach der Veranstaltung war es sehr schön noch für einen kurzen Moment privat mit Markus Heitz zu reden und ihm das eine oder andere private Detail und Geheimnis zu entlocken…


Ich danke Markus Heitz und der Thalia-Buchhandlung in Ludwigsburg für eine wundervolle Veranstaltung und einen wunderschönen Abend.

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